Die Gruppe

Auf Initiative des Wilmersdorfer Internisten Dr. Matthias Robert haben sich seit Spätsommer 2012 Patienten zusammengefunden, die unter der Histaminintoleranz leiden. In der Praxis von Dr. Robert haben wir gemeinsam erste Schritte gemacht, um diese Unverträglichkeit besser zu verstehen und Wege zu finden, damit im Alltag zurechtzukommen.

Seit Herbst 2013 haben wir eine eigenständige Selbsthilfegruppe, die SH HIT Berlin. Mit der Gründung der Gruppe möchten wir unsere Treffen mehr Berlinern bekannt machen und Ratsuchenden und Betroffenen eine Möglichkeit geben, Unterstützung zu finden.

Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Laktoseunverträglichkeit, allergieähnliche Symptome auf Fruktose und seit einigen Jahren das Nicht-Vertragen von Gluten – es sind gängige Krankheitsbilder geworden. Anders verhält es sich mit der Histaminintoleranz. Sie führt ein Schattendasein in Medizin und Gesellschaft.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist, mit der Histaminintoleranz klar zu kommen. Der Weg zur Diagnose ist lang und mühsam. Oft ist es schwierig, überhaupt einen Arzt zu finden, der sich mit dem Thema auskennt. Ist die Diagnose dann da, ist das Abschiednehmen von liebgewonnenen Essgewohnheiten die nächste Herausforderung. Und wie man im sozialen Leben (berufliche Termine, Restaurant-Besuche, Familienfeste) mit den Einschränkungen zurechtkommt, steht auch noch einmal auf einem anderen Blatt.

Wir sind uns aber sehr einig: Der Austausch untereinander hilft immens!

Eines möchten wir betonen. Bei unseren Treffen wird keine Trübsal verbreitet. Im Gegenteil. Wir bemühen uns, konstruktiv mit den Problemen rund um die Histaminintoleranz umzugehen und haben auf dem Weg zum alltäglichen Umgang mit der Histaminintoleranz unseren Humor nicht verloren.

Wichtig: Der Kontakt zur Gruppe ersetzt nicht den Arztbesuch. Wir sind weder Mediziner, noch verfügen wir über medizinisches Fachwissen.